Der Abschied von einem geliebten Menschen ist eine der schwierigsten Aufgaben, die uns das Leben abverlangt.

Tritt der Todesfall zuhause ein, muss zuerst ein Arzt (Haus-, Bereitschafts-, Wochenenddienst- oder Notarzt) benachrichtigt werden. Dieser führt die Leichenschau durch und dokumentiert dies durch die Ausstellung der Todesbescheinigung. Erst wenn diese Formulare vorliegen, können die nächsten Schritte eingeleitet werden.
Nachdem Sie nahe Angehörige verständigt haben, können Sie sich mit uns unter der Telefonnummer

07572 / 8015

in Verbindung setzen und wir werden, Ihren Wünschen entsprechend, die Abholung und die Erstversorgung Ihres Angehörigen veranlassen. Es besteht die Möglichkeit, dass der oder die Verstorbene noch 36 Stunden in der häuslichen Umgebung verbleiben kann.

Verstirbt jemand in einer Klinik, so werden diese Unterlagen in der Regel automatisch dem zuständigen Standesamt zugestellt oder bei der Abholung des Verstorbenen dem Bestatter mitgegeben.

In einem persönlichen Gespräch in unserem Bestattungsinstitut oder bei Ihnen zu Hause werden wir im Detail die individuelle Durchführung der Bestattung besprechen.

Was bedeutet die sogenannte Bestattungspflicht?

Hierunter versteht man die Pflicht, nach dem Tod eines Menschen dafür zu sorgen, ihm eine angemessene  Bestattung zu gewähren. Diese Pflicht ist in den jeweiligen Bestattungsgesetzen der Bundesländer geregelt. Eine Verbindung zum Erbrecht besteht nicht. Selbst wenn das Erbe ausgeschlagen wird, besteht diese gesetzliche Bestattungspflicht.

Darf man die Urne/Asche eines Verstorbenen zu Hause beisetzen?

Da die Asche eines Verstorbenen in Deutschland dem gesetzlichen Friedhofszwang unterliegt, darf diese nicht an Angehörige zur Aufbewahrung ausgehändigt werden.

Was ist eine Sozialamtsbestattung?

Wenn der Verstorbene über keinen Nachlass mehr verfügt und die Kostenübernahmepflichtigen ebenfalls nicht in der Lage sind, die entsprechenden finanziellen Mittel aufzubringen, können diese einen Antrag zur Kostenübernahme an das Sozialamt stellen. Gegebenenfalls sollte man sich zuvor beim Sozialamt erkundigen, bis zu welcher Höhe die Bestattungskosten übernommen werden.

Seebestattung – was ist zu beachten?

Es geht immer eine Einäscherung voraus. Ebenfalls ist es von Vorteil, dass eine persönlich geschriebene Willenserklärung des Verstorbenen vorliegt.

Wird bei einer Feuerbestattung ein Sarg benötigt?

Ja, der Verstorbene wird mit dem Sarg zusammen eingeäschert.

Wie wird im Krematorium eine Verwechslung ausgeschlossen?

Dem Sarg wird vor jeder Einäscherung ein Schamottstein mit einer fortlaufenden Nummer beigelegt, welcher nicht verbrennt und die Asche entsprechend kennzeichnet.

Sind die Friedhofsgebühren überall einheitlich?

Nein, da jeder Friedhof unterschiedlich groß ist und auch von verschiedenen Betreibern (entweder Stadt, Kirche oder Privat) unterhalten wird. So gibt es für jeden Friedhof eine extra Friedhofssatzung, in der alles speziell auf die dortige Lage und Bevölkerung festgelegt wird.

Was kostet eine Bestattung?

Eine pauschale Antwort kann man hierzu nicht geben, da es viele individuelle Wünsche und Bestattungsformen gibt, beispielsweise eine klassische Erdbestattung, eine Feuerbestattung mit Aussegnung des Sarges vor der Einäscherung oder auch eine Feuerbestattung mit anschließender Urnenbeisetzung und vieles mehr.

 

Grundsätzlich setzt sich eine Bestattung aus vier Faktoren zusammen:

 

  1. Die Leistungen, die vom Bestattungsunternehmen erbracht werden
  2. Gebühren wie Standesamt, Friedhofsamt, Arzt/Krankenhaus, Pfarramt
  3. Fremdleistungen wie Gärtner, Krematorium, Redner, Zeitung, Gaststätten
  4. Folgekosten wie Grabpflege, Steinmetz
Wer kommt für die Kosten einer Bestattung auf?

Der Erbe hat vorerst die anfallenden Kosten für eine dem Verstorben angemessene Bestattung zu tragen. Jene Kosten können dem Nachlass entnommen werden. Jedoch befreit ein ausgeschlagenes Erbe nicht von der Pflicht der Kostenübernahme.

Für die Kosten des Bestattungsunternehmens kommt jedoch zunächst die Person auf, die den Bestatter beauftragt. Falls diese nicht zugleich Bestattungspflichtiger ist, kann dieser die Kosten für eine angemessene Bestattung von jenem Bestattungspflichtigen einfordern.

Ist es ratsam, die Bestattungswünsche in einem Testament niederzuschreiben?

Da eine Testamentseröffnung oft erst Wochen nach der Bestattung erfolgt, ist davon abzusehen.  Sprechen Sie bei besonderen Wünschen daher lieber mit Ihren Angehörigen oder suchen Sie einen Bestatter auf, bei dem Sie eine Bestattungsvorsorge abschließen können.

Ist eine Bestattungsvorsorge für die Angehörigen verbindlich?

Nur wenn der testamentarische Wille dort bekundet wurde. Aber auf menschlicher Basis sollte immer der Wille des Vorsorgenden im Vordergrund stehen!

Von wem bekomme ich die Sterbeurkunde?

Vom Bestatter.

Was versteht man unter Vorsorge- / Altersvollmacht?

Der Bevollmächtigte kann damit Handlungen im rechtsgeschäftlichen Verkehr – beispielsweise bei Vermögensangelegenheiten, medizinische Versorgung, Pflegeangelegenheiten und auch der persönlichen Betreuung usw. (Rente, Versicherung …) übernehmen, wenn etwa bestimmte Erkrankungen oder ein Unfall eingetreten sind. Solch eine Vollmacht sollte jedoch rechtzeitig festgelegt werden.

Was ist unter einer Bestattungs- bzw. Trauerfallvorsorge zu verstehen?

Man regelt zu Lebzeiten die eigene Bestattung mit dem Festlegen der Bestattungsart, der Gestaltung der Trauerfeierlichkeiten und der Wahl der Ausstattung sowie der Grabstätte.

Bekommt man von der Krankenkasse noch das gesetzliche Sterbegeld?

Ein gesetzliches Sterbegeld wird seit 2004 nicht mehr ausbezahlt, jedoch kann durch eine private Sterbegeldversicherung oder einen Treuhandvertrag selbst vorgesorgt werden.

Der Abschied von einem geliebten Menschen ist eine der schwierigsten Aufgaben, die uns das Leben abverlangt.

Tritt der Todesfall zuhause ein, muss zuerst ein Arzt (Haus-, Bereitschafts-, Wochenenddienst- oder Notarzt) benachrichtigt werden. Dieser führt die Leichenschau durch und dokumentiert dies durch die Ausstellung der Todesbescheinigung. Erst wenn diese Formulare vorliegen, können die nächsten Schritte eingeleitet werden.
Nachdem Sie nahe Angehörige verständigt haben, können Sie sich mit uns unter der Telefonnummer

07572/8015

in Verbindung setzen und wir werden, Ihren Wünschen entsprechend, die Abholung und die Erstversorgung Ihres Angehörigen veranlassen. Es besteht die Möglichkeit, dass der oder die Verstorbene noch 36 Stunden in der häuslichen Umgebung verbleiben kann.

Verstirbt jemand in einer Klinik, so werden diese Unterlagen in der Regel automatisch dem zuständigen Standesamt zugestellt oder bei der Abholung des Verstorbenen dem Bestatter mitgegeben.

In einem persönlichen Gespräch in unserem Bestattungsinstitut oder bei Ihnen zu Hause werden wir im Detail die individuelle Durchführung der Bestattung besprechen.

Was bedeutet die sogenannte Bestattungspflicht?

Hierunter versteht man die Pflicht, nach dem Tod eines Menschen dafür zu sorgen, ihm eine angemessene  Bestattung zu gewähren. Diese Pflicht ist in den jeweiligen Bestattungsgesetzen der Bundesländer geregelt. Eine Verbindung zum Erbrecht besteht nicht. Selbst wenn das Erbe ausgeschlagen wird, besteht diese gesetzliche Bestattungspflicht.

Darf man die Urne/Asche eines Verstorbenen zu Hause beisetzen?

Da die Asche eines Verstorbenen in Deutschland dem gesetzlichen Friedhofszwang unterliegt, darf diese nicht an Angehörige zur Aufbewahrung ausgehändigt werden.

Was ist eine Sozialamtsbestattung?

Wenn der Verstorbene über keinen Nachlass mehr verfügt und die Kostenübernahmepflichtigen ebenfalls nicht in der Lage sind, die entsprechenden finanziellen Mittel aufzubringen, können diese einen Antrag zur Kostenübernahme an das Sozialamt stellen. Gegebenenfalls sollte man sich zuvor beim Sozialamt erkundigen, bis zu welcher Höhe die Bestattungskosten übernommen werden.

Seebestattung – was ist zu beachten?

Es geht immer eine Einäscherung voraus. Ebenfalls ist es von Vorteil, dass eine persönlich geschriebene Willenserklärung des Verstorbenen vorliegt.

Wird bei einer Feuerbestattung ein Sarg benötigt?

Ja, der Verstorbene wird mit dem Sarg zusammen eingeäschert.

Wie wird im Krematorium eine Verwechslung ausgeschlossen?

Dem Sarg wird vor jeder Einäscherung ein Schamottstein mit einer fortlaufenden Nummer beigelegt, welcher nicht verbrennt und die Asche entsprechend kennzeichnet.

Sind die Friedhofsgebühren überall einheitlich?

Nein, da jeder Friedhof unterschiedlich groß ist und auch von verschiedenen Betreibern (entweder Stadt, Kirche oder Privat) unterhalten wird. So gibt es für jeden Friedhof eine extra Friedhofssatzung, in der alles speziell auf die dortige Lage und Bevölkerung festgelegt wird.

Was kostet eine Bestattung?

Eine pauschale Antwort kann man hierzu nicht geben, da es viele individuelle Wünsche und Bestattungsformen gibt, beispielsweise eine klassische Erdbestattung, eine Feuerbestattung mit Aussegnung des Sarges vor der Einäscherung oder auch eine Feuerbestattung mit anschließender Urnenbeisetzung und vieles mehr.

 

Grundsätzlich setzt sich eine Bestattung aus vier Faktoren zusammen:

 

  1. Die Leistungen, die vom Bestattungsunternehmen erbracht werden
  2. Gebühren wie Standesamt, Friedhofsamt, Arzt/Krankenhaus, Pfarramt
  3. Fremdleistungen wie Gärtner, Krematorium, Redner, Zeitung, Gaststätten
  4. Folgekosten wie Grabpflege, Steinmetz
Wer kommt für die Kosten einer Bestattung auf?

Der Erbe hat vorerst die anfallenden Kosten für eine dem Verstorben angemessene Bestattung zu tragen. Jene Kosten können dem Nachlass entnommen werden. Jedoch befreit ein ausgeschlagenes Erbe nicht von der Pflicht der Kostenübernahme.

Für die Kosten des Bestattungsunternehmens kommt jedoch zunächst die Person auf, die den Bestatter beauftragt. Falls diese nicht zugleich Bestattungspflichtiger ist, kann dieser die Kosten für eine angemessene Bestattung von jenem Bestattungspflichtigen einfordern.

Ist es ratsam, die Bestattungswünsche in einem Testament niederzuschreiben?

Da eine Testamentseröffnung oft erst Wochen nach der Bestattung erfolgt, ist davon abzusehen.  Sprechen Sie bei besonderen Wünschen daher lieber mit Ihren Angehörigen oder suchen Sie einen Bestatter auf, bei dem Sie eine Bestattungsvorsorge abschließen können.

Ist eine Bestattungsvorsorge für die Angehörigen verbindlich?

Nur wenn der testamentarische Wille dort bekundet wurde. Aber auf menschlicher Basis sollte immer der Wille des Vorsorgenden im Vordergrund stehen!

Von wem bekomme ich die Sterbeurkunde?

Vom Bestatter.

Was versteht man unter Vorsorge- / Altersvollmacht?

Der Bevollmächtigte kann damit Handlungen im rechtsgeschäftlichen Verkehr – beispielsweise bei Vermögensangelegenheiten, medizinische Versorgung, Pflegeangelegenheiten und auch der persönlichen Betreuung usw. (Rente, Versicherung …) übernehmen, wenn etwa bestimmte Erkrankungen oder ein Unfall eingetreten sind. Solch eine Vollmacht sollte jedoch rechtzeitig festgelegt werden.

Was ist unter einer Bestattungs- bzw. Trauerfallvorsorge zu verstehen?

Man regelt zu Lebzeiten die eigene Bestattung mit dem Festlegen der Bestattungsart, der Gestaltung der Trauerfeierlichkeiten und der Wahl der Ausstattung sowie der Grabstätte.

Bekommt man von der Krankenkasse noch das gesetzliche Sterbegeld?

Ein gesetzliches Sterbegeld wird seit 2004 nicht mehr ausbezahlt, jedoch kann durch eine private Sterbegeldversicherung oder einen Treuhandvertrag selbst vorgesorgt werden.